Plastikfasten – reduce, reuse, recycle

Plastik ist ein echtes Problem. Egal wie wir uns bemühen es schön zu reden, wir müssen diese Plastikmengen reduzieren.

Ich lad euch ein, Plastik zu fasten. Wir fangen mit den „leichteren“ Dingen an, die keinen großen Verzicht bedeuten. Lediglich eine Veränderung im (Kauf) Verhalten ist für die Anfänge nötig.

Heute beginnen wir mit den alltäglichen Getränken.

Verzicht auf Plastik Einwegsysteme

Einwegplastikflaschen sind eine Pest unserer Zeit. Vollkommen sinnlos genutzes Plastik, welches nur eines produziert. Müllberge.

Statt die Einwegflaschen sind Mehrwegsysteme der bessere Weg. Diese Flaschen, ob Plastik oder Glas, werden viele weitere Male befüllt und wieder verwendet.

Es kostet unwesentlich mehr, schont unsere wertvollen Ressourcen und reduziert unsere Plastikmüllberge.

Statt der kleinen Einwegflaschen kann man kleinere Mehrwegflaschen befüllen und mitnehmen. Sinnvolle Systeme gibt es auch günstig über Kleinanzeigen, Basare oder Flohmärkte zu erwerben. Dazu bieten einige Restaurants, Geschäften etc. ein „free refill“ System an. Dort kann man seine Getränkeflasche kostenlos mit Trinkwasser auffüllen.

Noch günstiger als Wasser aus Flaschen zu trinken – unser Leitungswasser hat nahezu überall in Deutschland Trinkwasserqualität. Es wird sehr regelmäßig überprüft und gehört zu unseren sichersten Lebensmitteln. Preis- Leistung ist unschlagbar, da kommt kein Flaschenwasser mit.

Wer nicht auf süße Getränke verzichten mag, kann auch hier problemlos Mehrwegsysteme erwerben. Selbst leckere Säfte gibt es im Mehrwegsystem.

Mehrweg Coffee- to – go ist eine gute Alternative!

Kaffee ist eine meiner Leidenschaften. Ich liebe Kaffee! Morgen, mittags, abends und zwischendurch. Verständlich, dass ich meinen Kaffee am liebsten immer bei mir habe!

Einwegbecher sind eine weitere Pest unserer Zeit. Müll und noch mehr Müll. Statt sich am Müllbergbau zu beteiligen kann man ganz einfach Müll und Geld einsparen. Mehrweg To-Go Becher gibt’s günstig, Kleinanzeigen, Basare und Flohmärkte, irgendwo wird man gewiss fündig. Viele befüllen Mehrwegbecher günstiger als Einwegware. Ist nicht schwer, bedarf nur einer kleinen Veränderung in den Gewohnheiten.

Und Coffee to stay ist in jedem Fall auch eine Alternative. Einfach mal entschleunigen, den Kaffee in Ruhe genießen. Lecker!

Statt Plastik- Bambusstrohhalme

…und statt mit Massen an Plastik Strohhalmen die Welt zu vermüllen gibt’s ganz wunderbare Alternativen:

– Makkaronis

– Bambusstrohhalme

– Edelstahlstrohhalme

– essbare Strohhalme

– und alles, was ich noch vergessen habe.

So, das reicht für heute!

Lust mitzumachen? Was könntet ihr euch vorstellen zu verändern? Wo habt ihr Probleme?

Morgen – hoffe ich- geht’s weiter in der Küche. Ich werfe mal einen Blick in den Kühlschrank und zeige die einfachsten Plastik Alternativen.

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Wolle ist das neue Schwarz

Funktionskleidung schneidet leider nicht immer gut ab. Greenpeace konnte ziemlich gruselige Schadstoffe nachweisen, auch bei vielen namenhaften Herstellern.

Mein Kleinster geht nun in den Waldkiga und braucht richtig gute Klamotten. 

Auf ein tägliches Bad in grusel Schadstoffen möchte ich allerdings verzichten. 

Wolle kreist da schon länger in meinem Kopf. Wolle ist einfach genial.

  • Erstmal für alle Bügelmuffel – sie knittert kaum.
  • Sie kann bis zu einem Drittel ihres Gewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen ohne sich feucht anzufühlen.
  • Wolle leitet Feuchtigkeit schnell ab und fühlt sich, wenn sie feucht ist, nicht kalt an.
  • Wolle besteht aus bis zu 85% Luft und isoliert so richtig gut. Körperwärme wird so reflektiert und geht nicht verloren.
  • Beim Kontakt fühlt sie sich direkt warm an.
  • Wolle nimmt Schmutz und Gerüche schlecht an und reinigt sich selbst.
  • Sie ist antistatisch.
  • Wolle ist schwer entflammbar.
  • Sie pflegt unsere Haut und hilft gegen das Austrocknen. Auch bei Neurodermitis kann Wolle hilfreich sein.
  • Sie muss nicht oft gewaschen werden. Eigentlich mag sie Lüften und Bürsten lieber als Waschen.
  • Wolle kann Schadstoffe neutralisieren.
  • Sie ist ökologisch abbaubar und kann auch als Dünger eingesetzt werden 
  • Sie ist sehr robust und langlebig.
  • Es gibt sicher noch viele weitere Vorzüge!

Mir war klar, Wolle muss her. Ich will Wolle aus der Umgebung die Mulesing und Tierfarm frei gewonnen wird. Nicht einfach! Besonders wenn man mehr als braun und grün möchte. Bei lodenwalker fand ich was ich suchte. Auch für Nichtnäher tauglich. Tolle Schnitte, nicht nur für Traditionelle.

Ich will coole Schnittmuster mit traditionellen Material verbinden. In einer Ottobre von 1/2015 fand ich ein tolles Schnittmuster. Vorgestellt für anderen Stoff wagte ich dennoch das Experiment. Statt Sweat nahm ich Loden. 

Und da ist sie! Die Lodenjacke für mein Waldkind. 

Sie ließ sich genau so nähen, wie andere Stoffe, unkompliziert und einfach. Meine Gritzner Nähmaschine arbeitete sich zuverlässig durch mehrere Lagen des Lodens. Toll! 

Das wird nicht das letzte Loden Kleidungsstück sein, als nächstes sind noch Hosen und weitere Jacken und Mäntel dran. 

Nudeln selbstgemacht echt einfach und sehr lecker…

Nudeln kauf ich eigentlich immer. Früher auch gerne Tortellonis. Aber da ich weniger Müll hinterlassen möchte gibt’s keine Linis mehr. Schade fand ich.

Also suchte und fand ich. Der Nudelteig ist vegan, ich mag Eier nur in Spätzle. Entsprechend unkompliziert aus hygienischer Sicht und super einfach zu verarbeiten. Außerdem echt schnell zubereitet. 

Das Rezept gibt’s hier beim Biokoch. Wer mag, mit Video. 
Ich hab die Hälfte des Teiges gemacht. Ein Teil zu Tortellonis verarbeitet mit einer tollen Füllung aus Parmesan, Frischkäse, Kräutern und Knoblauch. Der andere Teil wurde flux durch die Maschine gedreht und endete als köstliche Pasta. 

Mein Sohn ernannte mich zur besten Nudelmacherin ❤. Die schmecken echt wie Nudeln, nur besser. 🍝

Tortellonis muss ich wohl nicht so oft wiederholen, der Aufwand ist schon immens. Aber lecker Nudeln wird’s jetzt öfter frisch geben, das Mund Gefühl ist deutlich besser als bei gekochter Trockenware fand ich.

DIY Marshmallows

Plastikfreie Süßigkeiten ist ein schwieriges Thema. DIY Süßigkeiten stellte ich mir immer immens schwierig und selten lecker vor. Dann fand ich diesen Blog mit einem tollen Rezept für Marshmallows. 

Bäm! Da sind sie. Wahnsinn, ehrlich! Voll Bio, voll DIY und voll plastikfrei. Keine E’s, keine Zutaten die ich nicht kenne oder aussprechen kann.

Es laß sich schwieriger als es war. Mit meinem Mann im Team klappte es hervorragend und statt eines Zuckerthermometer nutzen wir sein Grillthermometer. 

Es wird wiederholt! Mal sehen ob mit Farbe, Flavour oder beidem. 

Go for it!

Plastikfrei, weg mit dem Gift…

Ich versuche seit einiger Zeit Plastikmüll zu vermeiden. Das klappt prima.

  1.  Mehrweg im Glas -was immer geht: Milch, Joghurt, Sahne, Saft, Wasser
  2. Wurst und Aufschnitt vom Metzger direkt in die Dose
  3. Käse am Stück von der Biokiste
  4. Brot vom Bäcker
  5. Biokiste für alle frischen Produkte
  6. Mehrverpackungen vermeiden
  7. Große Mengen in Großpackungen 
  8. Ganz viel DIY- Waschmittel, Spüli, Deo, Creme, Spülmaschinenmittel, Feuchttücher (als feuchtes Toilettenpapier, etc.) Majo selbst mixen, Badebomben selbst herstellen, selbst backen
  9. Auf Papier statt Plastik im Geschäft achten und Recyclingpapier nutzen

Nach dem Beitrag Plastik Planet möchte ich noch mehr. Ich will keine Plastikprodukte kaufen. Spielzeug, Küchenartikel, Dosen, Behälter, Geräte, Badeartikel, etc. Erstmal bis zum 31.03.17. Wer mitmachen möchte ist herzlich willkommen! 

Ausserdem habe ich Küche und Bad schon etwas plastikfreier geräumt.

Ziemlich gruselig viel. Statt Plastikdosen gibts Blech- und Edelstahldosen sowie Schraub- und Bügelgläser.

Gerade sinniere ich, ob ich mal versuche das Kinderzimmer für einen Monat plastikfreier zu bekommen… 😁

Valentine’s DIY Regenbogen Badebomben

Baden mit  DIY ❤ Badebomben. Was kann es schöneres geben? 😘

Wunderschön und super einfach!

Das Rezept ist super einfach und als DIY Nerd hab ich die Zutaten immer Zuhause. 
Ihr braucht: 

  • 200g Natron
  • 100g Zitronensäure 
  • 50g Speisestärke
  • 75g Kokosfett
  • Lebensmittelfarbe
  • Ätherische Öle nach Geschmack
  • Wer mag, Dekofrims – versteckt doch mal eine schöne Murmel in der Mitte! 
  • Eiswürfel oder Pralinenformen, wir hatten welche aus Silikon

Eignen sich auch als Mitgebsel für den Kindergeburtstag

Das Kokosöl im Wasserbad schmelzen. Die trockenen Zutaten vermischen. Öl zu den trockenen Zutaten geben und vermengen bis ein Teig entsteht. Ätherisches Öl hinzufügen und verrühren. 

Wir haben den Teig in 4 Portionen geteilt und mit Lebensmittelfarbe eingefärbt. Einfach die Farbe ordentlich unterkneten. Jetzt befüllt man die Eiswürfelformen oder rollt mit den Händen Kugeln oder ähnliches. Wir haben nach eigenem Gusto verschiedene Farben zusammen gepackt, da entstehen dann ganz kreative Muster und Farben. Wer mag kann eine Murmel oder ähnliches/ kleines in der Mitte der Form verstecken indem er die Form zur Hälfte füllt, die Überraschung platziert und weiter auffüllt. Man sollte den Teig schon etwas zusammendrücken. Ist man fertig, dann ab damit in den Kühlschrank! 3-4 Stunden, dann wird das Kokosöl schön fest.

Rauslösen, in ein schönes Schraubglas verpacken und fertig! 

Am besten in ein trockenes Schraubglas, kühl und trocken lagern

Die Zutaten habe ich immer da, Natron, Zitronensäure und Kokosöl gehören zu meinem Standardsortiment für weitere DIY Sachen wie Waschmittel, Feuchttücher, Spülmaschinenmittel, etc. Ich kaufe sie in großen Mengen, 5-10KG Eimern. (Kokosöl natürlich nicht, wobei sich hier auch größere Mengen lohnen)

Upcycling & Probeplotten…

… Lieblingsstrickjacken vom Gatten kann ich nicht einfach im Sack landen lassen. Besonders bei einem so schönen Stöffchen…

leader of the pack

neue, alte Jacke vom Kleinsten…

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wild und frei

Ging erstaunlich schnell die Näherei und ich bin seeehr zufrieden mit der Jacke. Da werden noch mehr folgen. Notfalls wird mein Gatte eben um ein paar schöne Stücken erleichtert.. 🙂
Das einzig neue ist der Reißverschluss und die Flexfolien mit den schicken Motiven. Die kommen von der lieben Lou, denn ich darf darf für sie probeplotten! Total cool! Bald schon geht ihr Shop online, Happy Serendipity,  und ihr könnt dort die schönen Dateien erwerben. Ich sage euch, es lohnt sich!

Das erste Mal, dass ich irgendwas Probedingse. Sehr spannend und ich fühl mich noch ein wenig „unbeholfen“. Zum Glück ist Lou eine ganz Nette! Danke dafür!

Durch das Probeplotten hab ich mich mehr mit dem Thema fotografieren beschäftigen (müssen) und festgestellt, dass mein Handy bessere Bilder als meine Kamera macht. 😦 Echt voll blöd, mal sehen was ich mit dieser Erkenntnis mache.
Außerdem ist das Setting auch kein leichtes, aber irgendwie weigere ich mich noch ein wenig, mir eine Lightbox anzuschaffen. Vielleicht nur Lampen? Fragen über Fragen!
Es bringt mich auf jeden Fall weiter, dieses Probeplotten und ich freu mich schon sehr, auf die weitere Zusammenarbeit!

DIY Waschpulver & Weichspüler

Waschmittel ist echt teuer und stinkt. Dazu oft ein echtes Umweltgift, Weichspüler ist richtig schlimm. Leute lasst den Quatsch mit dem Weichspüler. Nehmt Essig! Ja, einfach ein Schnapsglas Essig ins Weichspülfach. Klappt. Versprochen! Schont Umwelt und euren Geldbeutel! Ausserdem stinkt eure Wäsche nicht mehr so gruselig und eure Nase kann sich etwas entspannen. (und meine auch…)

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So, Waschpulver geht ganz leicht, nur ein bisschen Eigeneinsatz. Statt daddeln mal Waschpulver mixen. Lohnt sich. Rezept ist hier bei smarticular.net. Da findet man sogar noch günstigere Alternativen und Flüssigwaschittel sowie welche für Wolle und Buntwäsche. Spart auch wieder Plastikmüll ein.

Ich hab mir die Zutaten bis auf die Kernseife, in 5KG Eimern liefern lassen. Preislich und wegen des Verpackungsmülls sinnvoll. Ich habs ausgerechnet. Mein Waschmittel kostet auf 40 Wäschen ganze 2,43€. 

Schickes Glas mit Gummiring und fertig ist der Lack.

wp-image-858252477jpg.jpgAls Fleckenmittel bade ich die Wäsche entweder eine Nacht im Waschsoda oder seife den Fleck vorm Waschen ordentlich mit Gallseife ein. Das reicht. Ist nicht oft nötig.

Taschensewalong 2017

…und ich mach mit. Ich liebe Taschen und finde nicht, dass man davon zu viele haben kann.

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Nach Weihnachten habe ich mir vorgenommen, Verpackungsmüll zu reduzieren. Ich fand es gruselig wie viel Müll da so entsteht. Ich will alle Geschenke in 2017 in Stofftaschen/ Beuteln verpacken und diese macht den Anfang.

Der Frühling kann kommen!