DIY Aronialikör

Unser Aroniabusch ist jedes Jahr außer Rand und Band. 3Kg Aroniabeeren durfte ich allein von der einen Seite ernten. An die andere kam ich nicht ran. Was gibt es da besseres, als schon mal für die kalte Jahreszeit vorzusorgen und lecker Likör zu brauen?

Beerenlikör, 3 Monate Zeitbedarf

  • 1Kg Beeren
  • Eine Flasche Korn
  • Eine Flasche Doppelkorn
  • 300-400g Zucker, je nach Sorte der Beeren und Geschmack
  • 1 -2 Bio Orangen, die Schale davon

Das Ganze in ein entsprechend großes Gefäß mit Deckel füllen und ordentlich verrühren. 3 Monate bei Zimmertemperatur darf es stehen und immer mal wieder umgerührt werden. Nach den 3 Monaten gießt man den Likör durch ein Sieb und füllt es in hübsche Flaschen.

So hat man wenigstens Zeit, schöne Flaschen zum Umfüllen zu sammeln. Ich werde diesen Likör sicher zu Weihnachten dem ein oder anderen schenken. 😉

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Backe, backe Kuchen…

der Lehmofen hat gerufen… wp-1473575345770.jpg

Wer will lecker „Pizza, Brot, Kuchen, Pulla, Korvapuusti, wasauchimmer“ backen, der muss einen Lehmofen haben… und Geduld. Nicht nur für das Garen im Lehmofen, sondern auch für den Bau.
Grob umrissen fängt es bei dem Aushub für die Bodenplatte an und endet mit viel Geschmier. Aber dafür gibts wirklich fundierte und bessere Seiten, ich will euch hier eigentlich nur den Mund wässrig machen… und zwar damit… wp-1473367518201.jpg

Jaaaaa, das ist eine unglaublich leckere, selbstgebackene und lehmofige Pizza.

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Oder hier, ein paar leckere Korvapuusti für Zwischendurch?
Na, ich will mal nicht so sein, dann verrate ich euch unser (nicht) streng gehütetes, Geheimrezept! Mal wieder finnisch, für die besten Zimtschnecken aus unserem Lehmofen. Ob sie bei euch was werden, kann ich nicht versprechen. 😛

Teig:
ca. 1 kg Mehl
ca 1/2l  Milch
1 Würfel frische Hefe (42g)
1 Ei
100g weiche Butter
2 dl Zucker (ca. 200g)
1-2 tl Salz
Kardamom

Belag:
ca 100g flüssige Butter
ca 50-100g Zucker
Zimt

Zum Bestreichen:
1-2 Ei mit Milch verschlagen
Hagelzucker

Zubereitung:
Die Hefe in die warme Milch mischen, Kontrollfreaks wie ich können mit einem Fieberthermometer überprüfen, dass die Temperatur 39° nicht übersteigt. Zucker noch hineinrühren und sich lösen lassen.
Das Mehl in die super-genial Teigknetemaschine geben, mit Salz und Kardamom vermischen und die Maschine anstellen. Die Hefe-Zucker-Milch dazugeben und lustig kneten lassen. Butter und Ei dazu und notfalls auch noch alle Zutaten, die ich vergessen habe. Ordentlich durchwalgen lassen. 10-15 Minuten dürfen das sein.
Je nach Konsistenz Mehl hinzufügen.
Matschig, klebrig = mehr Mehl
Teig aus dem Behälter fummeln, auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen, etwas bemehlen und mit einem feuchten Tuch abdecken. Jetzt braucht es Zeit, lasst diesen Teig in Ruhe Größe gewinnen. Warm sollte es sein. Ich warte gerne 1-2 Stunden.

Dann den Teig etwas durchkneten, in 2 Teile teilen, und dünn, rechteckig ausrollen (ca.30x50cm).Schön mit der flüssigen Butter bestreichen, Zucker bestreuen und ordentlich Zimt drüber. Von der Seite aus aufrollen und so \/\/\/\/\/\/ in Stücke schneiden. Ca.3-5cm an der dicken Seite, ca. 1cm an der schmalen. Jetzt noch die schmale Seite nach oben rollen, zu euch hin, und drauf drücken. So matschen die inneren Rollen etwas seitlich raus und machen es noch leckerer und schöner und überhaupt.
Ab aufs Blech mit den kleinen Leckereien und dann noch mit der Eiermilch bestreichen, dann glänzt es hübsch.
Ca. 200°C im vorgeheizten Ofen so 10-15 Minuten backen.
Dann essen, ganz unbedingt. Echt. 😉wp-1473708250606.jpg

 

 

Alles Mäppchen oder was?

„Das ist neu, das ist neu, hurra, hurra, die Schule brennt.“

Nachdem uns gefühlt schon 12 Mäppchen den Dienst quittiert haben und/oder das Design als „echt uncool“ tituliert wurde, hab ich diese kurzerhand selbst erstellt und genäht.

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Hier steckt viel Upcycling drin. Eine Alte Jeans ist der Grundstoff und die harten Klappen sind ausgediente „Schneid-unterlagen“ aus Plastik.

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Innen nach Wunsch und Bedarf gestaltet und das ganze waschbar gehalten. Wenn die mal wieder so richtig schranzelig aussehen, ab in die Waschmaschine.

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Mit dem Plotter noch ein paar individuelle Wünsche erfüllt, und schon scheint die Sonne in den Augen meiner Kinder. Gibt es etwas besseres?
Bis jetzt halten sie gut und die Verbesserungen für Mäppchen 2.0 sind schon gespeichert.

Was treibt denn da?

… ein Holz?
Treibholz hat sich auch als kleine Sucht eingeschlichen… Dieses schöne Stück stammt aus der heimischen Lahn. Es gibt hier in der Nähe ein schönes Wehr, da kann man wunderbar Steine flitschen, sammeln, auftürmen und sortieren, Treibholz finden und viele, viele Tiere beobachten. Einfach ein wunderbarer Familiennachmittag mit schönen Fundstücken im Gepäck. Wehr

Manche Treibhölzer sind schon erstaunlich schwer durch das viele Wasser. Die kommen dann erstmal in die Scheune zum Trocknen. Danach noch gründlich abbürsten, etwas schleifen, Kerzenhalterlöcher rein fräsen und ölen. Fertig ist die schi(c)ke Tischdeko.

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Die Kleine, Bunte,…

…für den schnellen Einkauf zwischendurch. Wer braucht  sie nicht? Und mal ehrlich, so blanke Jutetaschen oder welche mit Werbeaufdruck sind eher so naja…
Dann schaut mal in eure Stoffvorräte, dümpeln da nicht immer so ein paar Stöffchen ohne Bestimmung rum? Bei mir findet man da doch so ein paar, zu denen mir die Verwendungsidee bisher fehlte. Entweder waren sie Geschenke oder Käufe ohne Plan.
Bis jetzt. Jetzt werden diese Stöffchen zu einfachen Taschen für alle möglichen Zwecke verarbeitet. Für Geschenke, für Flaschen, für den Einkauf, für Kindergeburtstage als Mitgebseltütchen… Unendliche Möglichkeiten…

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Bügeln ist nicht meine Stärke, stimmt. 😀

Na? Ich finde, dass schaut ganz schik aus, oder? 😉

Herbstliche Leckereien…

…oder auch Apfelkuchen! Ich liebe ihn, ehrlich. So ganz nach „nur“ Hausfrau – selbstgebacken. Mit eigenen Äpfeln aus dem Garten, frisch vom Baum gepflückt. Nomnom!
Das Rezept stell‘ ich euch einfach mal zur Verfügung, geht wirklich schnell und unkompliziert. Viel Erfolg und Guten Hunger!

Wo das Rezept ist? Na da, auf den Bildern! Ach, könnt ihr nicht lesen? Axo, ist ja finnisch.

Apfelkuchen Rezept:
ca. 3 große Äpfel
Zimt

für den Boden:
1 ½ DL Zucker
1 Ei
3 DL Weizenmehl
1 TL Backpulver
150g weiche Butter
100g Joghurt, natur

für den Belag: (Ich habe die Menge für meinen Kuchen verdoppelt)
1 Ei
200g saure Sahne
½ TL Kardamom
1 Päckchen Vanillezucker (im finnischen Rezept ½ TL)
2 EL Zucker
½ DL Milch

In Finnland wird Piirakka häufig in runden, flachen Backformen gebacken. Ich habe eine rechteckige Backform mit den Maßen 26x23cm genommen. Das Rezept reicht nicht für ein ganzes Blech! Dafür benötigt man mindestens die doppelte Menge oder sogar mehr.

Die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in Stücke schneiden.
Den Zucker mit dem Ei schaumig schlagen, Mehl mit Backpulver mischen und zu der Ei-Zuckermasse geben. Joghurt und Butter hinzufügen und vorsichtig zu einem glatten Teig verarbeiten.
Backform fetten, den Teig hineingeben und verteilen. Mit den Äpfeln belegen und zum Schluss den Belag drauf geben.
Das ganze bei 200°C 40 Minuten backen.

Fertig gebacken ist es wie ein Apfel-Käse Kuchen und sehr, sehr lecker!

Handarbeitsnadeletui

oder, ein wundervoll, langes Wort…
Wiedermal meine liebe Schwägerin, ja ihr verdanke ich die Inspiration zu diesem schönen Nadeletui.

Sie besaß bereits ein ähnliches Etui als mich der Wunsch meiner Mutter erreichte, dass sie  gerne ein Handarbeitsnadeletui hätte. Die Probleme sind sicher allen „Handarbeiterinnen“ sehr bewusst. Wenn die lieben Nadeln nicht ordentlich sortiert und festgeschnallt werden, dann veranstalten sie dauernd Partys und toben wild durcheinander. Furchtbar! Nicht, dass ich gerne eine Spielverderberin bin, ehrlich nicht. Aber ein bisschen Ordnung muss schon sein!
Also ließ ich mir reichlich Bildmaterial schicken und setzte mich an die Zeichnung eines Schnittmusters. Wirklich, kein großer Akt. Man nehme einen Din A 3 Bogen Papier und nutze ihn, als grobe Grundlage des Etuis. Die langen Nadeln finden hier übrigens keinen Platz, die bekommen noch eine „extra Wurst“!
Die längste Nadel dient als Orientierung. Hier wurden sie immer ganz rechts geplant. Dann legt man die kürzeren, meist Häkelnadeln, übereinander in die Mitte und bestimmt so, deren „Aufbewahrungsort“. Zuletzt noch die Taschen an der linken Seite, dort findet alles einen Platz, was aus der Reihe tanzt wie Rundstricknadeln z.B.

Jaaaa, das ist mein Schnittmuster… Etwas mitgenommen, muss ich wohl mal bügeln… 😀

Nun zeichnet man mit einem Lineal die Linien zwischen den Nadeln und klappt den DIN A 3 Bogen mal probeweise zusammen. An den Knickstellen macht man sich Markierungen um später zu wissen, wie breit die einzelnen, aufgesetzten Taschen höchstens sein dürfen.
Fortsetzung folgt… :-*

I just called, to say…

I like to move it, move it… my blog…
Meine liebe Schwägerin hat mich mit WordPress angesteckt.  Jetzt mache ich meine ersten, kleinen Tapser. Ich finde, gar nicht schlecht.
Auf den ersten Blick, wirkt WordPress deutlich umfangreicher als Jimdo. Ich arbeite mich gerade durch die verschiedenen Ebenen der Einstellungen, Media Uploads, Designs etc. durch und mit etwas Geduld schafft mein kleines Hirn das sogar.
Ich werde nun peu à peu meine Inhalte hier her transferieren und neue hinzufügen. Da ich neben hauptberuflicher, selbst gewählter „Arbeitsplatzlosigkeit“ noch 3 geliebte Randaletten bändige, einen 5-Personenhaushalt manage, nähe, werkle, tüftle, erfinde, bastle, organisiere und lebe – kann das etwas Zeit in Anspruch nehmen. Verzeiht mir dies!
Ich freu mich auf jeden Fall auf diesen Schritt und bin schon gespannt wie sich mein Blog entwickelt!

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