Nudeln selbstgemacht echt einfach und sehr lecker…

Nudeln kauf ich eigentlich immer. Früher auch gerne Tortellonis. Aber da ich weniger Müll hinterlassen möchte gibt’s keine Linis mehr. Schade fand ich.

Also suchte und fand ich. Der Nudelteig ist vegan, ich mag Eier nur in Spätzle. Entsprechend unkompliziert aus hygienischer Sicht und super einfach zu verarbeiten. Außerdem echt schnell zubereitet. 

Das Rezept gibt’s hier beim Biokoch. Wer mag, mit Video. 
Ich hab die Hälfte des Teiges gemacht. Ein Teil zu Tortellonis verarbeitet mit einer tollen Füllung aus Parmesan, Frischkäse, Kräutern und Knoblauch. Der andere Teil wurde flux durch die Maschine gedreht und endete als köstliche Pasta. 

Mein Sohn ernannte mich zur besten Nudelmacherin ❤. Die schmecken echt wie Nudeln, nur besser. 🍝

Tortellonis muss ich wohl nicht so oft wiederholen, der Aufwand ist schon immens. Aber lecker Nudeln wird’s jetzt öfter frisch geben, das Mund Gefühl ist deutlich besser als bei gekochter Trockenware fand ich.

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DIY Marshmallows

Plastikfreie Süßigkeiten ist ein schwieriges Thema. DIY Süßigkeiten stellte ich mir immer immens schwierig und selten lecker vor. Dann fand ich diesen Blog mit einem tollen Rezept für Marshmallows. 

Bäm! Da sind sie. Wahnsinn, ehrlich! Voll Bio, voll DIY und voll plastikfrei. Keine E’s, keine Zutaten die ich nicht kenne oder aussprechen kann.

Es laß sich schwieriger als es war. Mit meinem Mann im Team klappte es hervorragend und statt eines Zuckerthermometer nutzen wir sein Grillthermometer. 

Es wird wiederholt! Mal sehen ob mit Farbe, Flavour oder beidem. 

Go for it!

Label hier und Label da,…

Der leckere Aronialikör, jaaaaaaaa- ich hab ihn schon probiert- ist inzwischen in viele, nette Flaschen abgefüllt. Schaut schon schi(c)k aus, aber da muss eindeutig noch ein passendes Etikett erstellt und dran gehangen werden. Klebeetiketten finde ich arbeitsintensiv, angefangen beim Aufkleben bis zum Abfummeln.
Mit etwas SnapPap, Transferfolie und einem Farbdrucker lassen sich prima langlebige, waschbare, hochwertige und schi(c)ke Etiketten zaubern.
Ich hab mich schon vor Jahren in die vielen Labeldesigns von Jamlabelizer verliebt, die sich auch prima individualisieren lassen.
Mein Ergebnis:
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Ich habe das Etikett mit einer Lochzange gelocht und dann ein Kordel benutzt.
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Kleine Flasche, großes Etikett. Vielleicht drucke ich die einfach nochmal etwas kleiner aus und nutze die größeren Etiketten für die größeren Flaschen. Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden!

süße, leckere Kürbisnascherei…

Trockener Kuchen, macht seinem Namen meist alle Ehre. Er ist trocken. Mischt man Kürbis, Zucchini, Möhren unter, hat man einen saftigen, leckeren Kuchen der noch nach Tagen richtig gut schmeckt und kein bisschen den Mund in eine sandige Wüste verwandelt.
Statt dem alltäglichen Pausenbrot eignet sich, meiner Meinung nach, auch ein Muffin oder Stück des Kuchens als leckerer Pausenaufheller.
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Ich benutze Ikea Plastik Becher als Masseinheit. Klappt prima, selbst bei 3 Jährigen. Wem Zucker zuviel ist, nimmt einfach weniger Becherfüllung. 😉
Ich benutze gerne das Bio Dinkelmehl von meinem Biodealer  in 1050 Qualität, Weizen 1050 oder 550 oder 450 geht aber auch.

4 Eier
1,5 – 2 Becher Zuckerwp-1477835080866.jpg
1 Becher Öl
Zimt, Piment, Gewürze die man mag
2 Becher Mehl (Dinkelmehl 1050)
1 Pck. Backpulver
150 g Mandeln oder Haselnüsse, frisch gemahlene
2 Becher Kürbisfleisch geraspeltes
Dekokram

Eier, Zucker, Öl verrühren. Mehl mit Backpulver und Nüsse einrühren, zuletzt geraspelten Kürbis zugeben.
In einer großen Kastenform bei 160 Grad ca. 75 Minuten backen.
Muffins brauchen ca.30-40 Minuten.
Ich mach einfach eine „Garprobe“ mit einem Holzspieß. Bleibt nix mehr dran kleben, wenn man in den Kuchen einsticht, dann ist er fertig.
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DIY Aronialikör

Unser Aroniabusch ist jedes Jahr außer Rand und Band. 3Kg Aroniabeeren durfte ich allein von der einen Seite ernten. An die andere kam ich nicht ran. Was gibt es da besseres, als schon mal für die kalte Jahreszeit vorzusorgen und lecker Likör zu brauen?

Beerenlikör, 3 Monate Zeitbedarf

  • 1Kg Beeren
  • Eine Flasche Korn
  • Eine Flasche Doppelkorn
  • 300-400g Zucker, je nach Sorte der Beeren und Geschmack
  • 1 -2 Bio Orangen, die Schale davon

Das Ganze in ein entsprechend großes Gefäß mit Deckel füllen und ordentlich verrühren. 3 Monate bei Zimmertemperatur darf es stehen und immer mal wieder umgerührt werden. Nach den 3 Monaten gießt man den Likör durch ein Sieb und füllt es in hübsche Flaschen.

So hat man wenigstens Zeit, schöne Flaschen zum Umfüllen zu sammeln. Ich werde diesen Likör sicher zu Weihnachten dem ein oder anderen schenken. 😉

Backe, backe Kuchen…

der Lehmofen hat gerufen… wp-1473575345770.jpg

Wer will lecker „Pizza, Brot, Kuchen, Pulla, Korvapuusti, wasauchimmer“ backen, der muss einen Lehmofen haben… und Geduld. Nicht nur für das Garen im Lehmofen, sondern auch für den Bau.
Grob umrissen fängt es bei dem Aushub für die Bodenplatte an und endet mit viel Geschmier. Aber dafür gibts wirklich fundierte und bessere Seiten, ich will euch hier eigentlich nur den Mund wässrig machen… und zwar damit… wp-1473367518201.jpg

Jaaaaa, das ist eine unglaublich leckere, selbstgebackene und lehmofige Pizza.

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Oder hier, ein paar leckere Korvapuusti für Zwischendurch?
Na, ich will mal nicht so sein, dann verrate ich euch unser (nicht) streng gehütetes, Geheimrezept! Mal wieder finnisch, für die besten Zimtschnecken aus unserem Lehmofen. Ob sie bei euch was werden, kann ich nicht versprechen. 😛

Teig:
ca. 1 kg Mehl
ca 1/2l  Milch
1 Würfel frische Hefe (42g)
1 Ei
100g weiche Butter
2 dl Zucker (ca. 200g)
1-2 tl Salz
Kardamom

Belag:
ca 100g flüssige Butter
ca 50-100g Zucker
Zimt

Zum Bestreichen:
1-2 Ei mit Milch verschlagen
Hagelzucker

Zubereitung:
Die Hefe in die warme Milch mischen, Kontrollfreaks wie ich können mit einem Fieberthermometer überprüfen, dass die Temperatur 39° nicht übersteigt. Zucker noch hineinrühren und sich lösen lassen.
Das Mehl in die super-genial Teigknetemaschine geben, mit Salz und Kardamom vermischen und die Maschine anstellen. Die Hefe-Zucker-Milch dazugeben und lustig kneten lassen. Butter und Ei dazu und notfalls auch noch alle Zutaten, die ich vergessen habe. Ordentlich durchwalgen lassen. 10-15 Minuten dürfen das sein.
Je nach Konsistenz Mehl hinzufügen.
Matschig, klebrig = mehr Mehl
Teig aus dem Behälter fummeln, auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen, etwas bemehlen und mit einem feuchten Tuch abdecken. Jetzt braucht es Zeit, lasst diesen Teig in Ruhe Größe gewinnen. Warm sollte es sein. Ich warte gerne 1-2 Stunden.

Dann den Teig etwas durchkneten, in 2 Teile teilen, und dünn, rechteckig ausrollen (ca.30x50cm).Schön mit der flüssigen Butter bestreichen, Zucker bestreuen und ordentlich Zimt drüber. Von der Seite aus aufrollen und so \/\/\/\/\/\/ in Stücke schneiden. Ca.3-5cm an der dicken Seite, ca. 1cm an der schmalen. Jetzt noch die schmale Seite nach oben rollen, zu euch hin, und drauf drücken. So matschen die inneren Rollen etwas seitlich raus und machen es noch leckerer und schöner und überhaupt.
Ab aufs Blech mit den kleinen Leckereien und dann noch mit der Eiermilch bestreichen, dann glänzt es hübsch.
Ca. 200°C im vorgeheizten Ofen so 10-15 Minuten backen.
Dann essen, ganz unbedingt. Echt. 😉wp-1473708250606.jpg

 

 

Herbstliche Leckereien…

…oder auch Apfelkuchen! Ich liebe ihn, ehrlich. So ganz nach „nur“ Hausfrau – selbstgebacken. Mit eigenen Äpfeln aus dem Garten, frisch vom Baum gepflückt. Nomnom!
Das Rezept stell‘ ich euch einfach mal zur Verfügung, geht wirklich schnell und unkompliziert. Viel Erfolg und Guten Hunger!

Wo das Rezept ist? Na da, auf den Bildern! Ach, könnt ihr nicht lesen? Axo, ist ja finnisch.

Apfelkuchen Rezept:
ca. 3 große Äpfel
Zimt

für den Boden:
1 ½ DL Zucker
1 Ei
3 DL Weizenmehl
1 TL Backpulver
150g weiche Butter
100g Joghurt, natur

für den Belag: (Ich habe die Menge für meinen Kuchen verdoppelt)
1 Ei
200g saure Sahne
½ TL Kardamom
1 Päckchen Vanillezucker (im finnischen Rezept ½ TL)
2 EL Zucker
½ DL Milch

In Finnland wird Piirakka häufig in runden, flachen Backformen gebacken. Ich habe eine rechteckige Backform mit den Maßen 26x23cm genommen. Das Rezept reicht nicht für ein ganzes Blech! Dafür benötigt man mindestens die doppelte Menge oder sogar mehr.

Die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in Stücke schneiden.
Den Zucker mit dem Ei schaumig schlagen, Mehl mit Backpulver mischen und zu der Ei-Zuckermasse geben. Joghurt und Butter hinzufügen und vorsichtig zu einem glatten Teig verarbeiten.
Backform fetten, den Teig hineingeben und verteilen. Mit den Äpfeln belegen und zum Schluss den Belag drauf geben.
Das ganze bei 200°C 40 Minuten backen.

Fertig gebacken ist es wie ein Apfel-Käse Kuchen und sehr, sehr lecker!